Jahresmitgliederversammlung 2020 entfällt

Wegen der Corona-Pandemie und der sich daraus ergebenden Sondersituation können wir keine allgemeine Jahresmitgliederversammlung durchführen. Daher hat der Vorstand einstimmig beschlossen, dass die diesjährige Jahresmitgliederversammlung nicht stattfindet. Sobald die Situation sich in 2021 hoffentlich gebessert hat und Planungssicherheit besteht, teilen wir an unsere Mitglieder den Termin der nächsten Jahresmitgliederversammlung mit.

Neues Projekt zum keltischen Erbe

Bei der Mitgliederversammlung im November 2019 stellte unser Vorstandsmitglied und Altertumswissenschaftler Michael Koch seine Idee einer UNESCO-Weltkulturerbe-Region zum keltischen Erbe im Hochwald-Hunsrück-Nahe-Land vor. In seinem Vortrag umriss er die Bedeutung der Fundplätze in unserer Region und wies auf die zentrale, ideale Lage des Nationalparks in diesem Raum hin. „Die Keltenfunde sind zwar weltbekannt und in einer einmaligen Dichte vorhanden, aber dank der Etablierung des Nationalparks ist es erst jetzt möglich, über neue Formen der Denkmalvermittlung und -auswertung nachzudenken,“ so Koch. „Seine landesübergreifende Struktur zeigt nämlich, wie wichtig die Arbeit über kommunale Grenzen für den Natur- und auch für den Denkmalschutz ist. Immerhin erstreckt sich das „Keltenland“ über sieben Landkreise und die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz.“
Diese Idee stieß bei der Gemeinde Nonnweiler (Ldkr. St. Wendel, Saarland) auf großes Interesse. Bürgermeister Dr. Barth rief zum 01.07.2020 ein Projekt ins Leben, das sich in den nächsten beiden Jahren mit einer Potentialanalyse beschäftigen soll. Das Forschungsprojekt lautet Potentialanalyse Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe und bearbeitet ein großes Themenfeld: Denkmalschutz – Forschung – Tourismus. Es wird gefördert durch ELER-Mittel der Europäischen Union, das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes sowie die KulturLandschaftsInitiative Sankt Wendler Land (KuLanI).
Das Projekt ist verortet am Keltenpark Otzenhausen, den die Gemeinde Nonnweiler im Jahr 2016 der Öffentlichkeit übergab. Der Keltenpark steht im direkten Zusammenhang mit dem „Hunnenring“, dem keltischen Ringwall von Otzenhausen, und ist das saarländische Eingangstor zum Nationalpark. Im nächsten Jahr starten die Bauarbeiten am Nationalparktor. Dieses Gebäude mit entsprechender Infrastruktur und – unter anderem – einer Ausstellung zum Keltenthema wird das bereits bestehende Keltendorf mit 10 Häusern und den „Hunnenring“ einbeziehen. Der Keltenpark ist ein außerschulischer Lernort, in dem der Förder- und Kulturverein „Die Hochwaldkelten“ den Besuchern keltisches Leben vermittelt – und zwar schon jetzt mit rund 20 Veranstaltungen jährlich. Der Keltenpark wird mit dem Glauberg (Hessen) und der Heuneburg (Baden-Württemberg) zu den beeindruckendsten Keltenorten Deutschlands gezählt. Er soll sich nicht nur zu einem regionalen Mittelpunkt für das Keltenthema entwickeln, sondern auch eine Brücke zu anderen Standorten im Hochwald-Hunsrück-Nahe-Raum schlagen. Daher zielt das Projekt darauf ab, ein landesübergreifendes Netzwerk zu bilden. Dessen Mitglieder arbeiten gemeinsam darauf hin, ein Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe wahrnehm- und erlebbar zu machen. Weitere Informationen und Kontakt unter michael.koch@nonnweiler.de

Neue Homepage

Wir haben eine neue Homepage 🙂

Die Domains www.fknph.de und www.freundeskreisnationalparkhunsrueck.de werden ab Oktober 2020 deaktiviert.

Bitte beachten Sie dass wir in den nächsten Monaten die alten Domains deaktivieren werden. Sollten Sie für Ihre Kommunikation mit dem Freundeskreis Emailadressen verwenden, die auf @fknph.de enden, benutzen Sie diese nicht mehr.

Für allgemeine Anfragen können Sie zukünftig die Adresse info@freundeskreisnationalpark.org verwenden.

Neuer Vorstand

Am 05. November 2019 führten wir am Umwelt-Campus Birkenfeld unsere Mitgliederversammlung durch. Unser bisheriger Vorsitzender Hans Joachim Billert stellte sich aus Zeitgründen nicht mehr zur Wahl. Die Mitglieder bedankten sich herzlich bei ihm für sein Engagement wählten einen neuen Vorstand.

Dieser besteht nun aus folgenden Personen:

Geschäftsführender Vorstand

Thorsten Flick – Vorsitzender

Michael Koch – gleichberechtigter Vertreter

Bernd Winter – gleichberechtigter Vertreter

Birgit Storr – Kassenführung / Geschäftsstelle

Beisitzer

Rouven Vogt, Dieter Hochreuther, Sascha Becker, Christine Ostertag, Anne Borr

Kassenprüfung

Andrea Piro, Walter Goldschmitt

Partnerschaft mit South-Carolina (USA)

Zur Feier des amerikanischen Nationalfeiertages und der Verabschiedung des Generalkonsuls Herrn Milas war der Freundeskreis Nationalpark Hunsrück-Hochwald nach Frankfurt eingeladen. Die Abordnung des Freundeskreises wurde sehr herzlich empfangen und erfuhr in vielfältigen Gesprächen eine große Wertschätzung und nachhaltiges Interesse an der Entwicklung des neuen Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Weitere Besuche von Angehörigen des amerikanischen Konsulats werden folgen.
Insbesondere die Partnerschaft zum Förderverein des Nationalparks in South-Carolina war
Thema gemeinsamer Überlegungen und uns ein besonderes Anliegen. Es wurde vereinbart, dass dieses Projekt zeitnah auf den Weg gebracht werden soll. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Kollegen und auf einen interessanten Austausch.
Dieses Projekt soll den Grundstein legen für weitere gemeinsame Aktivitäten, von denen der Park und seine Entwicklung sicher profitieren wird.

Fundraising „Römerlager“

Das Ziel von 10.000.- € ist erreicht! Der aktuelle Stand am 30. Juli 2015 beträgt 10.901.,31 €. Wir danken allen Förderer und Spendern für ihre Beiträge! Sie helfen damit aktiv an der Bewahrung unseres kulturellen Erbes – herzlichen Dank!

Römerlager Hermeskeil

Zukunft braucht Herkunft!
Am Sensationsfund in Hermeskeil kann weiter erforscht werden:
Mit dem Erreichen des gesetzten Ziels, € 10.000 für das Römerlager Hermeskeil zu sammeln, schließt der Freundeskreis seine offizielle Spendenaktion ab.
Die Grabungen in Hermeskeil sind für dieses Jahr gesichert.

Dieses einzigartige Zeugnis aus der Zeit des Gallischen Krieges ist europaweit in Fachkreisen eine Sensation und für uns ein Alleinstellungsmerkmal.
Zum jetzigen Zeitpunkt, in der Findungsphase zur „Nationalparkregion“, war dieses Unterfangen aber vor allem ein Gradmesser für ein regionales Bewusstsein.
Mit Stolz blicken wir alle zusammen auf den Erfolg des Projektes zurück.
Die Spenden kamen sowohl von rheinland-pfälzischer als auch von saarländischer Seite. Nicht nur kreisübergreifend haben sich Menschen eingesetzt, weit über unsere Region hinaus haben Grenzen am Mitmachen nicht gehindert.
So ist diese Spendenaktion ein deutliches Zeichen des Zusammenstehens. Für unsere Verantwortlichen in Politik und Verwaltung ein klares Signal, dieses einzigartige Erbe gemeinsam für die Zukunft zu bewahren.
Mit den eingegangenen Geldern sind die Arbeiten für dieses Jahr sicher gestellt. Für die weiterführende Forschung muss jetzt ein Rahmen für die Zukunft erarbeitet werden. Besonders im Hinblick auf die touristische in Wert Setzung.
Wir möchten auch dazu unsere Mitarbeit anbieten und das Projekt in unserem Arbeitskreis „Kunst-Kultur-Geschichte“ verorten.
Wer mitarbeiten möchte, Wissen und Ideen eintragen will, ist herzlich eingeladen.
Auch Spenden für weitere Arbeiten leiten wir gerne weiter.
Es ist uns ein großes Anliegen „Danke“ zu sagen. Ganz besonders aber im Namen von Frau Prof. Dr. Sabine Hornung.
Ohne den Anstoß über den Freundeskreis hätte sie ihre Arbeit, die sie mit so viel Herzblut betreibt, nicht weiter fortsetzen können. Ohne die Mithilfe so vieler engagierter Menschen, wären die Zeugnisse unserer Vorfahren vielleicht nicht zu sichern gewesen.
Ab August gehen die Arbeiten am Projekt weiter. Mit Spannung erwarten wir, welche neuen Erkenntnisse ihre Arbeit preisgeben wird.
Allen Spendern und Interessierten soll dann bei einem „Tag der offenen Grabung“ die
Möglichkeit gegeben werden, sich über das Projekt und den Fortgang zu informieren.
Rechtzeitig informieren wir Sie an dieser Stelle über das geplante Treffen.
Weitere Infos, zum Projekt oder den Verein, über: www.freundeskreisnationalparkhunsrueck.de

Ulla Kolling (Pressesprecherin)

Nationalpark hat jetzt 500 gute Freunde

Zum Rheinland-Pfalz-Tag nahm der Freundeskreis am Festumzug mit einem reich bebilderten Motivwagen der Nationalparkregion teil. Zusammen mit Rangern und der Schinderhannesbande trafen wir mit eigens gedruckten Postkarten auf ein großes Interesse bei den Besuchern für unseren Nationalpark. Zusätzlich konnten wir 12 neue Mitglieder begrüßen und haben damit die 500er Marke deutlich überschritten. Um dem Teamgedanken gerecht zu werden, einigten wir uns darauf, die abgebildete Gruppe mit der Edelsteinkönigin, der Schinderhannesbande und Rainer dem Müllsammler als 500er Gruppe zu begrüßen. Herzlich willkommen!

Für den Vorstand Hans-Joachim Billert